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Ein Schreiben über die Zeit von JuliaA.

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  • Ein Schreiben über die Zeit von JuliaA.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: aron-visuals-BXOXnQ26B7o-unsplash.jpg Ansichten: 0 Größe: 32,4 KB ID: 596

    Während ich hier sitze und mit dem Schreiben beginne, vergeht sie bereits.


    Man kann sie nicht umkehren und nicht wiederholen. Sie verändert sowohl uns, als auch Ereignisse in Natur und Geschichte. Manchen ist sie nach der Relativitätstheorie von Albert Einstein als die "vierte Dimension" bekannt.

    Wir tauften sie auf den Namen "Zeit".

    Die Zeit bedeutet uns manchmal so viel, dass wir sie in manchen Situationen nicht mehr loslassen wollen. Während wir schöne Momente genießen – mit Familie oder Freunden. Während dem Wochenende ging es mir schon oft so, dass ich den schönen Moment mit meinen Freunden nicht nur fotografisch festhalten wollte.

    Aber vergehen die schönen Stunden wirklich schneller als die weniger schönen? Obwohl immer gleichviel davon vorhanden ist? Sonnenauf- bis Sonnenuntergang - 1 Tag, 24 Stunden, 1.440 Minuten, 86.400 Sekunden.

    Zumindest kommt uns das manchmal so vor. Deshalb ist es auch so wichtig, was wir aus unserer wertvollen Zeit machen.

    Aber welche Rolle spielt die Zeit im heutigen Alltag wirklich noch?

    Am Morgen ertönt der Lärm des Weckers. Er signalisiert uns, dass es jetzt wohl an der Zeit ist, aufzustehen. Schnell frühstücken, herrichten und dann noch die Zeitung lesen – alles schnell, damit wir dann rechtzeitig in die Arbeit kommen. Zeit um vielleicht den Sonnenaufgang anzusehen haben wir aber keine.

    Abends fallen wir dann müde ins Bett – wir hatten ja einen anstrengenden, stressgeprägten Tag. Wir schauen auf die Uhr und die Zeit sagt uns, dass es wohl schon dunkel sein muss. Um jedoch den Sonnenuntergang anzusehen bleibt keine Zeit, denn wir haben ja noch vieles zu erledigen und müssen auch noch rechtzeitig ins Bett um das Weckerklingeln am nächsten Morgen nicht zu überhören.

    Besonders in der Arbeitswelt bemerke ich es immer wieder - Sätze wie:

    "ich habe so viel Stress", "ich habe gerade keine Zeit dafür", "Frag jemand anderen", "Zeit ist Geld"...

    ... regen mich oft zum nachdenken an.

    Denn haben wir wirklich stress, oder einfach nur viel Arbeit?
    Ist es tatsächlich ein Mangel an Zeit oder nur Druck den wir uns selbst machen? Vielleicht auch die fehlende Routine?

    Ich glaube auch, dass niemand zu beschäftigt für etwas ist - es ist einzig und alleine eine Frage der Priorität!

    Leider vernachlässigen wir uns selbst, Mitmenschen oder sogar unsere Liebsten damit, obwohl das doch eigentlich eine sehr hohe Priorität hat oder?

    Oft wird nur in Hektik gearbeitet um alles möglichst schnell zu erledigen. Viel Zeit um Dinge wirklich zu überdenken bleibt keine...
    Es wird einfach übersehen, wenn es unseren Mitmenschen mal schlecht geht oder diese Hilfe benötigen.

    Heutzutage leben wir in einer Leistungsgesellschaft, in der jedem eingetrichtert wird, dass man Erfolgreich sein muss, denn erst wenn man Erfolg hat, dann kann man ein gutes und sorgenloses Leben führen.

    Ich denke, irgendwann stresst sogar der eigene Erfolg!

    Was ich eigentlich mit dem ganzen sagen will:
    Lasst uns endlich aufhören unseren Mangel an Zeit zu beklagen. Lasst es nicht zu nur aus Angst vor Zeitverlust ein spontanes Ereignis zu verpassen.
    Genießen wir doch die schönen Stunden anstatt unsere noch freie Zeit immer genau einzuplanen.

    Zeit haben wir genug - es geht nur darum was wir aus ihr machen!

    Vielen Dank für eure Zeit!

    • art-mag
      #1
      art-mag kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Sehr interessant geschrieben!
      Das Thema macht einen wirklich nachdenklich.
    Das Verfassen von Kommentare wurde deaktiviert.

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